Kaminholzregal selber bauen

KaminholzregalWer kennt es nicht, die Preise für Strom, Gas und Wasser steigen und man macht sich Gedanken über Alternative Brennmittel zum Heizen. Daher greifen immer mehr Menschen auf einen Kaminofen zurück. Damit das Brennholz gelagert werden kann benötigt man ein Kaminholzregal, damit es vor dem Verbrennen gut getrocknet ist. Das Kaminholzregal hilft Ihnen dabei, dass Kaminholz sauber, trocken und sicher aufzubewahren.

Bei der Lagerung der Scheite muss darauf geachtet werden, dass das Holz nicht zu nah beieinander gestapelt wird. Außerdem ist es wichtig, dass kein Wasser an das Brennholz gelangen kann. Daher ist es von Vorteil, wenn das Kaminholzregal über ein Dach verfügt. So kann eventuelles Regenwasser und Schneewasser einfach ablaufen. Kleiner Tipp: stelle das Kaminholzregal Richtung Süden aus. So optimierst du den Sonneneinfall was den Trocknungsprozess effizienter gestaltet.

Anbei beschreiben wir den Aufbau eines Kaminholzregals

Bevor es an die Arbeit geht benötigst du einen geeigneten Platz auf dem der Holzunterstand aufgebaut werden soll. Der Erdboden sollte fest und eben sein, damit die Konstruktion später optimal stabil wird. Nach Bedarf kann der Erdboden noch zusätzlich mit Kieselsteinen oder noch besser mit Pflastersteinen befestigt werden.

Haben wir nun einen geeigneten Platz gefunden, stellen wir dort unsere Europaletten auf, den Boden des Kaminholzregales darstellen werden. Diese werden nun mit Hilfe von Flacheisen und Schrauben verbunden. Dank der Holzpalletten hat das Brennholz später keinen direkten Bodenkontakt und wird auch von unten durch Luftzirkulation getrocknet.

Der nächste Schritt stellt den Aufbau des Rahmes dar. Hierzu werden nun die Bodenhülsen in den Boden geschlagen auf denen dann die Kanthölzer befestigt werden. Damit auch wirklich alles gerade steht kontrolliere die Ausrichtung mit einer Wasserwaage.

Montage der Seitenteile und des Daches

Bevor die Montage des Daches beginnt achten Sie darauf, dass die hinteren Kanthölzer länger sind als die vorderen. So entsteht beim anbringen des Daches ein Gefälle. Das ist wichtig, damit Regenwasser später vom Dach des Kaminholzregals ablaufen kann.

Wenn alle Bodenhülsen mit Kanthölzer ausgestatte sind kann steht der Rahmen. Nun kann mit dem Aufbau des Daches begonnen werden. Als erstes werden Rahmenhölzer auf den Dachsparren geschraubt. Wenn diese alle befestigt sind können die, zuvor auf die richtige Größe gesägte, Bretter befestigt werden. Wenn alle Bretter montiert sind steht das Dach. Nun kann dieses noch mit Dachpappe bestückt werden. Die Rahmenhölzer solltest du nun noch mit einer Holzschutzlasur bestreichen. Das verlängert die Lebensdauer von deinem neuen Kaminholzregal. Tipp: Verwendest du kesseldruckimprägniertes Holz kannst du auf die Lasur verzichten.

Hier findest du eine weitere nützliche und bebilderte Anleitung für den Aufbau eines Kaminholzregals.

Und wen der Selber Bau von einem Holzunterstand zu anstrengend ist, der kann natürlich auch einfach ein Kaminholzregal kaufen.

 

 

Welche Fehler Sie beim Heimwerken vermeiden sollten

heimwerker-fehlerNie war “Selbermachen“ beliebter als momentan. Die deutschen lieben es zu Heimwerkern. Doch es gibt einiges zu beachten, damit man sein Eigenheim verschlimmbessert. Damit Ihr nächstes Projekt reibungslos verläuft und das Ergebnis wünschenswert wird zeigen wir Euch im Folgenden die häufigsten Heimwerker-Fehler die es zu vermeiden gilt.

Ungleichmäßiges Streichen vermeiden

Gerade beim bestreiche von Wänden mit neuer Farbe oder beim Anbringen von Tapeten gibt es einiges was man falsch machen kann. Damit die Ergebnisse sich sehen lassen können beachten sie folgende Dinge. Natürlich sollten Sie vor dem Streichen vernünftig abkleben. damit die Farbe nicht an Stellen gelangt an denen sie nichts zu suchen hat. Das können zum Beispiel Fenster Rahmen oder Tür-Zargen sein. Nachdem sie mit dem streichen fertig sind, sollten sie das Klebeband zügig entfernen. Denn ist die Farbe erst einmal trocken, könnte sie beim Entfernen vom Krebband einreisen. Ein weiter Tipp ist es, die Farbe mit etwas Wasser zu verdünnen. So erhält man gleichmäßigere Streichergebnisse. Nehmen sie dabei aber kaltes Wasser, da bei warmen die Farbe klumpen könnte. Wenn es an das tapezieren geht passt die Länge der Tapete genau an eure Wand an. Und wenn Ihr mehrere Pakete verwendet sollte darauf geachtet werden, dass die Rollen aus derselben Produktionscharge stammen. Ist das nicht der Fall kann es zu leichten Farbunterschieden kommen, was an der Wand unschön aussehen könnte.

Achtung beim Arbeiten mit Holz

Gerade beim Arbeiten mit Holz gilt es einiges zu beachten. Nicht nur damit das Ergebnis sich sehen lassen kann, sondern auch damit es zu keinen Verletzungen beim Umgang mit Werkzeug kommt. Wenn sie Holz schleifen, tun sie dies immer in Richtung der Faserung. Schleifen Sie das Holz gegen die Faserung kann es zu unschönen Kratzern kommen. Diese auszuarbeiten ist mitunter sehr mühselig und schwer. Wenn Sie Nägel in das Holz hämmern möchten, stumpfen sie diese vorher etwas ab. Ist der Nagel zu spitz, kann das dazu führen, dass das Holz sich spaltet. Beim Verlegen von Holzfußboden muss das Laminat oder Parkett mindestens 2 Tage lang in dem zu verlegenen Räumen liegen. So kann es sich an die dort herrschenden Temperaturen gewöhnen und sich dehnen oder auch zusammenziehen.

Bohren ohne Beschädigung

In jedem Haus und in jeder Wohnung muss früher oder später gebohrt werden. Denn irgendetwas gibt es immer anzubringen. Sei es die Küchenschränke, das Regal oder einfach nur ein Bild was den Raum verschönern soll. Bevor Sie die Bohrmaschine ansetzen vergewissern Sie sich, dass an der zu bohrenden Stelle keine Leitungen oder Rohre entlang laufen. Dies herauszufinden ist gar nicht schwer. Im Baumarkt gibt es schon für um di 15 Euro kleine Metalldetektoren die Ihnen anzeigen ob sich an der angelegten Stelle Kabel, Rohre oder Leitungen verlaufen. Ist das nicht der Fall können Sie unbesorgt die Bohrmaschine ansetzen und das Loch bohren.

Top Stichsägen zum kleinen Preis

stichsägeHeute möchten wir uns einmal Stichsägen angucken, die eher im kleinen Preissegment angesiedelt sind. Vorab müssen wir natürlich ehrwähnen, dass man für diesen Preis kein “Super-Werkzeug“ erhält. Aber auch für bis zu 60 Euro bekommt man schon Stichsägen mit denen es sich ordentlich arbeiten lässt. Jeder der ein kleines Budget hat, sollte sich den folgenden Artikel auf jeden Fall zu Gemüte tun.

Black & Decker KS501

Unter den von uns drei getesteten Stichsägen hat die KS501 von Black & Decker die schlechteste Ausstattung. Im Grunde wird nichts an Extras mitgeliefert. Die KS501 verfügt über keinen Pendelhub, hat kein Schnellwechselsystem für die Sägeblätter und besitzt noch auch keine variable Motorsteuerung. Und trotz der fehlenden Funktionen hat es dieses Elektro-Werkzeug in die Top 3 geschafft. Das liegt in erster Linie daran, dass die Stichsäge dennoch sehr gute Sägeergebnisse erzeugt hat und darauf kommt es im Endeffekt ja an. Was gewöhnungsbedürftig ist und nicht jedem gefallen dürfte ist die starke Vibration des Werkzeuges im Sägevorgang.

Alles in Allem sind wir mit der Black & Decker KS501 recht zufrieden, da Sie für den aufgerufenen Preis wirklich ordentliche Sägeergebnisse liefert, auch wenn Sie wenig Extras mitführt.

Einhell TC-JS-80

Auch die Einhell Stichsäge TC-JS-80 ist für unter 60 Euro zu erhalten. Besondere Stärken hat sie beim Kurvensägen.

Im Gegensatz zum Modell von Black & Decker hat die TC-JS-80 einiges an Ausstattung zu bieten. Der Pendelhub wird gleich mit mehreren Stufen geliefert. Allerdings fehlt auch bei dieser Stichsäge ein Schnellwechselsystem für die Sägeblätter. In unserem Test hat die Einhell Stichsäge recht gute Ergebnisse geliefert, gerade beim Schneiden von Kurven hat sie überzeugt. Was uns allerdings aufgefallen ist, dass die Ergebnisse gesunken sind, je höher wir die Leistung eingestellt haben. Man sollte die Stichsäge also nicht auf volle Pulle stellen. Egal ob beim sägen von Holz, Metall oder Kunststoff, die Ergebnisse konnten sich bei allen Materialen sehen lassen.

Auch die Einhell TC-JS-80 hat uns trotz des geringen Preises überzeugt. Sie hat ihre stärken besonders im Kurvenschnitt und besticht durch tolle Ergebnisse, wenn man die Leistung nicht voll aufdreht.

Bosch PST 700 E

Kommen wir nun zu einem Werkzeug auf das sicher schon viele gewartet haben. In kleinem ELektro-Werkzeug-Vergleich darf ein Modell von Bosch fehlen.

Da wir nur Werkzeuge für um die 50 Euro testen haben wir uns für die Bosch PST 700 E entschieden. Die Stichsäge ist etwas teurer als die von Einhell und Black & Decker, liegt aber noch in unseren Test-Rahmen. Vorab die PST700E ist wirklich laufruhig, was das sägen mit der Stichsäge sehr angenehm macht.

Die Bosch Stichsäge ist auch die erste in unserem Test, die über ein Schnellwechselsystem für die Sägeblätter verfügt. Alleine deswegen kann sie schon punkten. Natürlich hat sie auch einen mehrstufigen Pendelhub und das sägen ist wie bereits erwähnt sehr ruhig.

Wer also ein paar Euros mehr investieren möchte sollte auf jeden Fall auf die Bosch zurück greifen.